Lichtstube

lichtstube-logoIn früheren Jahren diente die Lichtstube in den Wintermonaten dem geselligen Beisammensein. Und da Licht in der dunklen Jahreszeit etwas Besonderes war, auch zum Sparen der kostbaren Lampenöle.

Die heutige „Lichtstube“ wurde nach einer Trachtenhochzeit im Herbst 1965 wieder zum Leben erweckt. Die Betzinger Frauen wollten alte Bräuche, Redensarten und Fertigkeiten nicht in Vergessenheit geraten lassen. Auch die Geselligkeit sollte dabei nicht zu kurz kommen.

lichtstube-hochzeitskraenzleSo hat Käthe Grauer angefangen, mit Hilfe alter Betzingerinnen die verschiedenen Fertigkeiten zusammenzutragen, um das „Immestichle“, das „Löchle“, das „Spitzle“ und vieles mehr, was man zum Nähen einer Tracht benötigt, wieder anwenden zu können. Auch die folgenden Leiterinnen der Lichtstube, Hilde Jobst (ab 1978), die Geschwister Gisela Bauer und Sigrid Röhm (ab 1997) und Marga Lorch (ab 2005), haben die Lichtstube in diesem Sinne fortgesetzt.

Zwischenzeitlich trifft man sich regelmäßig in der Albvereinsstube. Es wird gehäkelt, gestrickt, gestickt, geklöppelt, geschwatzt, genascht, geplant, geforscht, gefeiert, gewirtet, gestaltet, und vieles mehr. Manche Teilnehmerinnen fertigen typische alte Betzinger Handarbeiten, wie zum Beispiel Blätzsock oder Stößerle. Aber auch Trachten werden restauriert und zum Teil sogar neu genäht.

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Bei diversen Festen und Veranstaltungen der Ortsgruppe kann man immer auf die Lichtstube zählen.

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Die Lichtstube präsentiert auch gerne die Ortsgruppe Betzingen in Tracht bei diversen Umzügen, wie z.B. bei den Heimattagen oder dem Schäferlauf oder aber in Ihren schönen blauen T-Shirts, in denen sie stets bei Ausflügen oder Veranstaltungen anzutreffen sind.

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