Naturschutz-Einsatz im Guckental

Seit Jahren betreuen wir ein Biotop im Guckental, angrenzend an das Naturschutzgebiet Listhof. Zahlreiche Insektenarten haben dort ein Zuhause gefunden, aber auch Kröten und Molche sowie Orchideen und andere seltene Pflanzen.

Lange Zeit wurde das Biotop von unseren Naturschutzwarten Karen Böhme und Karl Reuter im Stillen gepflegt. Jetzt hatten sie um Unterstützung gebeten. Zunächst wurde mit dem Balkenmäher die Orchideenwiese gemäht und mit der Motorsense Hecken zurückgeschnitten. Am vergangenen Samstag rückten dann sieben tatkräftige Helferinnen und Helfer der Ortsgruppe an, die das Mähgut auf Haufen räumten. Somit haben sie die Voraussetzungen geschaffen, dass das Albvereins-Biotop auch langfristig offengehalten  und nicht zu Wald wird. Nur so kann es auch zukünftig den seltenen Tieren und Pflanzen eine Heimat bieten!

Die Arbeit ist aber noch nicht vorbei: für das kommende Jahr ist geplant, verschattende Bäume zu fällen und die Tümpel vom Schilf zu befreien. Auch die Wiesenflächen müssen wieder gemäht werden. Jetzt ist aber erst einmal Winterruhe angesagt – für die Natur und die Albvereins-Naturschützer!

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Alles bedacht…

Das Dach auf unserem Schuppen im Museumsgarten war in die Jahre gekommen, der Hagel 2013 hat seinen Beitrag geleistet. Nun haben einige fleißige Mitglieder unter Anleitung von unserem Gebäudeverantwortlichen, dem Zimmermann Michael Grauer, die alten Ziegel entfernt und das Dach mit neuen „Biberschwänzen“ eingedeckt.20170819_092419 20170819_100502 20170819_165945

Getreide-Ernte mit dem Museumsbauer

Nomalerweise zeigt der Museumsbauer im Museum „Im Dorf“ alte Handwerkstechniken. Heute hat er aber zu einer kleinen Exkursion eingeladen: zu Fuß ging es auf die Felder am Betzinger Ortsrand. Dort wurde Weizen, den der Landwirt Karlheinz Koch für uns stehen gelassen hat, nach alter Väter Sitte gemäht.

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Mit dem Haberrechen und der Sichel ging der Museumsbauer ans Werk – und wer wollte, durfte sich selbst an den historischen Geräten probieren. Das geernetete Getreide wurde zu Garben gebunden.

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Die fertigen Garben transportierten wir mit dem „Leutschinder“, einem Handkarren, zurück zum Museum „Im Dorf“. Dort werden sie eingelagert bis zum 17. September. An diesem Tag findet unsere 2. Sichelhenke statt. Morgens zeigt der Museumsbauer dann, wie die Garben mit dem Dreschflegel gedroschen werden. Mittags ist „Bauernfeiertag“: unter dem Motto „schwäbisch gschwätzt ond gsonga“ nimmt er uns mit in eine längst vergangene Zeit. Auch unsere Volkstanzgruppe hat für den Nachmittag ihren Auftritt angekündigt.

Erstmals findet bei der Sichelhenke ein Treffen historischer Schlepper statt.

 

Maibaum erstrahlt in neuem Glanz

Im Mai wurde es recht deutlich – der Maibaum ist in die Jahre gekommen. Das Holz ist zwar noch sehr stabil, die Farbe hat aber kräftig gelitten. Grund dafür ist eine Betzinger Besonderheit: der Stamm des Maibaums wird nämlich seit vielen Jahren wieder verwendet, nur die Spitze wird erneuert.
Das Aufstellen findet in Kooperation der örtlichen Feuerwehr mit dem Schwäbischen Albverein statt. Deshalb haben sich nun auch einige Hobby-Maler der Ortsgruppe berufen gefühlt, den Baum abzuschleifen und neu zu streichen. Es wurde eine Schutzlasur aufgebracht, insbesondere wurden aber die Bänder in den Betzinger Farben grün und weiß, die sich um den Stamm winden, farblich aufgefrischt.

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Equipment auf Vordermann gebracht

Unsere Ortsgruppe hat sich mit ihren Festen und Veranstaltungen einen Namen im Ort gemacht. Für diese Veranstaltungen ist allerlei Ausrüstung erforderlich, die von Zeit zu Zeit etwas Pflege braucht. Deshalb haben sich nun einige Aktive daran gemacht, die Biertisch-Garnituren auf Vordermann zu bringen. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von zwei geflüchteten jungen Männern aus Afrika, die in der Hauffstraße untergebracht sind. Da beide ihre berufliche Zukunft in der Holzbranche sehen, hat sich diese Kooperation geradezu angeboten!

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